Pfarrei Sarnen

Der Herbst ist der Frühling des Winters

Henri de Toulouse-Lautrec

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Bietet Platz für ca. 700 Personen

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an:
Kath. Pfarramt Sarnen
Bergstrasse 3, 6060 Sarnen
Tel. 041 662 40 20
E-Mail: pfarramt.sarnen@kg-sarnen.ch

 

Weihwasser zum Abfüllen

In der Pfarrkirche finden Sie den Behälter vorne beim linken Seitenaltar, wo Sie Weihwasser selber in ein mitgebrachtes Gefäss abfüllen dürfen.

 

Geschichte

Mutterkirche von Obwalden – reich ausgestattete barocke Hallenkirche mit landschaftsbeherrschender Doppelturmfassade.
Der talseitige, romanische Turm steht im Fundament einer karolingischen Kapelle ca. aus dem Jahr 800.
Erstmals erwähnt 1036; Neubau unter Verwendung romanischer Bauteile 1739 – 1742 durch Franz Singer (1701 – 1757); 1784 Barockisierung des bis zum 5. Geschoss romanischen Südturmes, 1881 analoger Ausbau des Nordturmes; 1883 Innenrenovation.

1966 – 1970: Sorgfältige Gesamtrestaurierung unter der Leitung von Architekt Joseph Wey (Bundesschutz).

Eine breite Freitreppe führt hinauf zur dreiachsig gegliederten Kirchenfront, die von zwei einzigartigen Türmen mit Kuppelhauben flankiert wird. Dreijochiges Langhaus mit je zwei Rundbogen und einem Thermenfenster, eingezogener polygonaler Chor (beidseits des Choreinzugs sind Sakristeien mit Emporen angeordnet); Schiff und Chor unter gemeinsamem Satteldach.
Inneres: Weiträumige dreischiffige Halle, wobei das Vorderste der drei Langhausjoche querschiffartig ausgeweitet ist; Tonnengewölbe mit Gurtbögen und seitlichen Stichkappen. Vorzügliche Ausstattung (Régencestuck, Deckenbilder, Altäre, Kanzel, Orgeln, Chor- und Ratsherrenstühle, etc.)

Dorfkapelle Maria Lauretana

Bietet Platz für ca. 100 Personen

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an:
Kath. Pfarramt Sarnen
Bergstrasse 3, 6060 Sarnen
Tel. 041 662 40 20
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Erbaut 1556 im Auftrag des angesehenen Landammanns Niklaus Imfeld (gest. 1556); 1601 bedeutende Erdbebenschäden (16.09.1601); 1658 – 1662 neuerrichtet unter Wiederverwendung des alten Turmes von 1556 (feierliche Konsekration am 18.09.1662); 1865/66 Renovation und Bau der Neurenaissancefassade durch Architekt und Maler Joseph Ettlin, Gesamtrestaurierung 1955/59 (Bundesschutz); 1990 Umfassende Aussenrenovation nach den Richtlinien der Obwaldner Denkmalpflege.

An zentraler Stelle stehender Sakralbau: Der gegen den Dorfplatz hin orientierten Eingangsfassade mit Vorhalle (Schaufront) fügen sich das zweiachsige Langhaus bzw. der langgestreckte, eingezogene, dreiseitig schliessende Chor an. Inkorporierter Turm an der westlichen Chorflanke, Sakristei als Gegenstück an der östlichen Chorflanke.

Einfacher tonnengewölbter Raum mit Ausstattung vorwiegend des 18. Jahrhunderts. Im Hochaltar von 1767 eine Statue der Maria Lauretana sowie als Giebelbild eine signierte Arbeit des Augsburger Spätrenaissancemalers Mathias Kager, Seitenaltäre von 1742, schöne intarsierte Renaissancekanzel aus der Bauzeit; über dem Portal ein Relief aus der alten Kapelle von 1556. An den Wänden sind sämtliche Landammännerwappen dargestellt. Das neue Regierungsjahr beginnt jeweils mit einem Gottesdienst in der Dorfkapelle. Beim Haupteingang findet sich eine Gedenktafel an die Soldaten, die im Dienst gestorben sind.

Deckenbild „Lauf der Zeit“ in der Kirchenapsis von Philipp Wyrsch, entstanden anlässlich der Kunstausstellung von 2006.

Mai- Ende Juli 2017 Aussensanierung der Dorfkapelle.
Folgende Sanierungsarbeiten werden ausgeführt: Fassadenreinigung, Risse und Abplatzungen gipsen, Malen der Aussenfassade, Sanierung Turm, Sanierung der Sandsteineinfassungen und der Muttergottes-Statue, Bedachung kontrollieren und defekte Ziegel ersetzen, Spenglerarbeiten, Messung Blitzschutz, Instandstellung Aussentüren und Fenster, neue Beleuchtung im Eingangsbereich. Bauleitung hat das Architekturbüro Christoph Mennel.

 

Kapuzinerkirche

Bietet Platz für ca. 170 Personen

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Kath. Pfarramt Sarnen
Bergstrasse 3, 6060 Sarnen
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Die Kapuzinerkirche gehört dem Kanton Obwalden.
Kapuzinerkloster gegründet 1642, Klosterkirche geweiht 1646; 1895 durch einen Brand weitgehend zerstört, jedoch unverzüglich wiederaufgebaut durch Robert Elmiger. 1922 Teilrenovation; 1986/87 Gesamtrestaurierung der Kapuzinerkirche und Rückführung in den Zustand von 1897 (Arch. Martin Ming); Einweihung: 01.11.1987.
Die zugehörigen, baufälligen Klostergebäulichkeiten waren 1977 zugunsten eines Betagtenheim-Neubaus abgetragen worden.

Langgestreckter Bau mit leicht eingezogenem, gerade schliessendem Chor (flankierender Sakristeianbau); stichbogige Fenster, barockes Vorzeichen mit toskanischen Säulen und geschweiftem Dach. Dem leicht geknickten Satteldach ruht ein kleines, hexagonales Zwiebeltürmchen mit einer Glocke auf Jahreszahl 1644 am Westportal. Im Innern Rückführung in den Zustand von 1897 (Farbgebung); Altäre, Kanzel und Beichtstühle aus der Werkstatt von Otto Alois Holenstein; Altarbilder von von Deschwanden-Schülern.

Kapelle St. Michael, Wilen

Bietet Platz für ca. 50 Personen

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Kath. Pfarramt Sarnen
Bergstrasse 3, 6060 Sarnen
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Eine erste Kapelle stand seit 1568, deren Glocken von 1578/79 in der neuerbauten Kapelle von 1700 sind; Der Architekt der Kapelle ist der Erbauer der Kirche von Sachseln Hans Winden. Weihe am 22. Oktober 1702 durch Weihbischof Konrad Ferdinand von Geist. 1969 – 1970 Verschiebung und Restaurierung. 1980 neues Türmchen, 1985 Aussen- / 1988 Innenrenovation (Weihung: 17.06.1989)

Eigenständiges, architektonisch klar durchwirkter Bau in Barockformen des beginnenden 18. Jh. Der nach NW gerichtete Bau verfügt über ein zweiachsiges Langhaus mit Lisenengliederung, dem ein eingezogener polygonaler Chor angegliedert ist, am Langhaus je zwei Fensterpaare (Stickbogenfenster mit darüber angeordnetem Occuli).

Barockes Vorzeichen an der Eingangsseite (vgl. Ramersberg): Mauereinfassung, Säulenstellung mit Rundbogenarkade (Zugstangen), Kreuzgratgewölbe, Walmdach. Rundbogiges gefasstes Eingangsportal, Uhr am Giebelfeld über dem Eingang.

Zweigeschossiger Sakristeianbau unter Walmdach an der SW-Chorflanke. Leicht geknicktes Satteldach mit abgesetztem First über dem Chor. Hübscher hexagonaler Dachreiter mit Zwiebel.
Der zweijochige Innenraum verfügt über ein verkröpftes, profiliertes Kranzgesims sowie Kreuzgratgewölbe.

Das Kranzgesims erfährt im Chor eine Fortsetzung. Kräftig eingezogener Chor, Kruzifix am hohen Chorbogen. Gute barocke Altarausstattung: Hochaltar mit einer Madonna im Strahlenkranz (seit 1970).

Kapelle St. Wendelin, Ramersberg

Bietet Platz für ca. 80 Personen

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Bergstrasse 3, 6060 Sarnen
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An schönster Lage grüsst die Kapelle St. Wendelin Ramersberg ins Tal. Urkundlich erwähnt 1499. 1692/93 Neubau an der heutigen Stelle in hervorragender Aussichtslage hoch über dem Kantonshauptort (Durrer: charakteristischer Bestandteil des Landschaftsbildes); Weihe am 9. Oktober 1693 durch Weihbischof Konrad Ferdinand Gaist. 1968 Gesamtrestaurierung (Ersatz des Hochaltarbildes von Louis Niederberger durch eine barocke Wendelinstatue. 1988 umfassende Aussenrenovation (Architekt: M. Ming, Kerns/Sarnen).

Zweiachsiges Langhaus mit eingezogenem Chor, der an der Stirnwand die polygonal ausgebildete Sakristei angefügt ist. Leicht geknicktes Satteldach welches Schiff und Chor unter gemeinsamem First vereinigt, Krüppelwalm an der Eingangsseite, hexagonales Barocktürmchen mit Zwiebel über dem Chor; einzig der Sakristeianbau verfügt über ein niedriges Dach. Hübsches kreuzgratgewölbtes Vorzeichen mit Einfriedung, zwei toskanischen Säulen sowie Walmdach.

Im zweijochigen Schiff Tonnengewölbe über einem verkröpften, profilierten Kranzgesims. Hoher, schmaler Chorbogen mit markanten Gebälkstücken. Einheitliche Altarausstattung in blauer Marmorimitationsmalerei (Hochaltar dat. 1698); zahlreiche Exvotos an der Eingangswand (19. Jh.).

Kapelle Heiligkreuz

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Kath. Pfarramt Sarnen
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Die etwas oberhalb von Bitzighofen stehende Heiligkreuz-Kapelle stammt aus dem Jahr 1863 und wurde am 14. September 1864 eingeweiht.

Wie kam es zur Heiligkreuz-Kapelle? Durch das Heimwesen, das heute mit Heiligkreuz bezeichnet wird und das früher Hafnermattli hiess, zog sich ein Reistweg, um das Holz aus den Ramersberger Wäldern durch das Zimmertal hinunter nach Bitzighofen zu bringen. Es waren Gassen, die kaum mit Wagen benutzbar waren, und so war es eine gefährliche Arbeit, bei der immer wieder – trotz aller Vorsicht – Menschen schwer verletzt oder gar getötet wurden. Im Hafnermattli, stand ein Helgen­stöckli, das an einen tödlich verunglückten Arbeiter erinnerte. Ein heruntergereisteter, aus der Fahrrin­ne ausgebrochener Baumstamm hatte wahrscheinlich dieses Helgenstöckli aber dann zer­stört. Die Bitzighofer und Zimmertaler baten, es möge wieder ein neues Helgenstöckli errichtet werden, da sie seit der Zerstö­rung des alten beim Reis­ten kein Glück mehr hatten.

Im Jahre 1850 kaufte Franz Josef Spichtig-Kneubühler, ein junger Metzger, das Hafnermattli. Er stand auch vor der Frage, wie es mit den Helgenstöckli weitergehen soll. Zum Glück hatte er den Onkel Remigius Spichtig, der in neapolitanischen Diensten am Königshof war. In seiner Zeit in Italien hat Remigius Spichtig sehr viel erlebt, dass ihn auch menschlich und religiös sehr tief berührte, so etwa ein schwerer Sturm auf dem Meer, wo das Schiff beinahe unterging. Wahrscheinlich aufgrund eines Gelübdes liess Remigius Spichtig eine Kapelle errichten. Er kam 1852 in den Besitz der Heiligkreuz-Reliquie und es war ihm ein Anlie­gen, dass die drei Bilder vom Grablinnen von Turin und auch Kreuzwegbil­der in die Kapelle kamen.

Die feierliche Einweihung der Kapelle wurde am 14. September 1864 durch Pater Guardian Didacus vorgenommen. So heisst es im Weihedokument: „Ich bezeuge hiermit, das ich auf Wunsch des Herrn Remigius Spichtig in der Kapelle, die auf seinem Hof in der Pfarrei Sarnen, Diözese Chur, zu Ehren des HI. Kreuzes errichtet ist, den Kreuzweg eingesegnet habe, damit alle den Ablass gewinnen können, die die Bedingungen des Heiligen Stuhles erfüllt haben.“ (Quelle: B. von Atzigen, 150 Jahre Heiligkreuz-Kapelle, Bitzighofen, Sarnen 1863-2013, Sarnen 2013)

1950 erfolgte eine erste Renovation mit Türmchen-Sanierung und Wiedereinweihung eines Kreuzweges. 1975 wurde unter Anleitung des Denkmalpflegers eine weitere Renovation vorgenommen. Am 1. Januar 1978 übergibt die Bürgergemeinde Sarnen als Folge der neuen Kantonsverfassung die Oberaufsicht über die Kapelle der katholischen Kirchgemeinde Sarnen.

Für das 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2013 wurde die Kapelle sanft renoviert: Maler- und Dachdeckerarbeiten sowie die Glocke wurde neu gerichtet. Weiter wurde von Bruno von Atzigen, Alpnach eine sehr schön gestaltete und ausführliche Festschrift zur Heiligkreuz-Kapelle verfasst.

Kapelle St. Antonius

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Kath. Pfarramt Sarnen
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Die Kapelle wurde von Marquard Imfeld um 1647 vollendet. Eingeweiht wurde sie aber erst am 8. Oktober 1731.

Berühmt ist die Kapelle für den Opferstock der Antönier. Diese kümmerten sich damals um Pestkranke. Als der Kanton und die Gemeinden im 19. Jahrhundert die Krankenpflege übernahmen, verlor der Opferstock an Bedeutung.
Bemerkenswert ist ein Chorgitter aus dem Hochofen von Melchtal.

Die Schutzpatrone sind Antonius, der Einsiedler, die heiligen drei Könige und der hl. Wendelin.

Ursprünglich stand die Kapelle an der Brücke der grossen Melchaa und diente bei Unwetter Reisenden als Schutz. Im 19. Jahrhundert wurde die Melchaa in den Sarnersee umgeleitet, da Sarnen immer wieder überschwemmt wurde. Beim grossen Erdbeben 1964 wurde auch die Kapelle beschädigt. Die Restaurierung (um 1975) wurde durch die italienischen Gastarbeiter unter P. Carmine vorgenommen.

Kollegikirche St. Martin

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Benediktiner-Kollegium
Zentrale
Brünigstrasse 177, 6060 Sarnen
Tel. 041 666 54 66

Die Kollegikirche St. Martin wurde in den Jahren 1964 bis 1966 erbaut. Es war das erste Kirchenprojekt des jungen Architekten Ernst Studer aus Zürich. Der Bau sollte vor allem den Bedürfnissen der damaligen Internatsschule und der klösterlichen Gemeinschaft dienen. Knapp 300 internen Schüler und etwa dreissig Benediktinermönche wollten zusammen Gottesdienst feiern können. Entstanden ist ein Gebäude, das für klösterliche Kirchen neue Horizonte eröffnete. Gibt es in traditionellen Klosterkirchen eine strikte Trennung zwischen dem Mönchschor und dem Laienschiff, die häufig durch ein grosses Gitter getrennt sind, so sind in der Kollegikirche die beiden Gemeinschaften auf das Zentrum, den mächtigen Altarblock hin ausgerichtet. Dadurch, dass aber die beiden Teile nicht einfach einander gegeneinander gesetzt sind, sondern jeweils nach rechts vom Halbrund abweichen, richten sie sich in einem lebendigen Dialog auf die Mitte aus. Das indirekte Licht und die geschwungenen Linien und Flächen schaffen ein Raumgefühl, das zur Meditation und zum Gebet führt. Die Kirche dient heute nicht mehr in erster Linie der schulischen Gemeinschaft – ein Internat gibt es seit 2000 nicht mehr. Am Sonntag versammelt sich aber immer noch eine stattliche Schar von Gläubigen zur gemeinsamen Messe.

Frauenkloster St. Andreas

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Frauenkloster St. Andreas
Brünigstrasse 157, 6060 Sarnen
Tel. 041 660 11 61
www.frauenkloster-sarnen.ch

Das Benediktinerinnenkloster St. Andreas hat seinen Ursprung in der Gründung des Doppelklosters Engelberg im Jahre 1120. Das Doppelkloster nahm einen raschen Aufschwung, doch brachten es harte Schicksalsschläge auch immer wieder in tiefe Not. Im Jahre 1615 wurde der kleine Frauenkonvent von Engelberg nach Sarnen verlegt. Hier erstarkte das monastische Leben, und die Gemeinschaft wuchs. Unter Anleitung der Regel des hl. Benedikt von Nursia versuchen die Schwestern ihr Leben einer ständigen Gottsuche zu widmen und der Liebe zu Christus nichts vorzuziehen (RB 4,21). Im 19. Jh. beteiligte sich die Abtei an der Missionsarbeit der Kirche und gründete in den USA 1906 das Kloster St. Gertrud in Cottonwood.

Seit 1938 sind Schwestern in Kamerun tätig, wo sie das Kloster St. Benoît in Mbouda-Babété gründeten.

Sarner Jesuskind

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Frauenkloster St. Andreas
Brünigstrasse 157, 6060 Sarnen
Tel. 041 660 11 61
www.frauenkloster-sarnen.ch

Bei der Verlegung des Klosters von Engelberg nach Sarnen nahmen die Schwestern auch die wundertätige Figur des Jesuskindes mit sich, welche in der Mitte des 14. Jh. geschaffen wurde und deren Verehrung bald darauf begann. Die Betreuung der Wallfahrt zum Sarner Jesuskind ist eine der wichtigsten Aufgaben, die die Schwestern heute wahrnehmen. Durch das persönliche Gespräch an der Klosterpforte, das Telefongespräch oder Briefe nehmen die Schwestern Anteil an Sorgen und Nöten der Menschen. Im Gebet bringen sie diese Menschen vor Gott und erbitten für sie die Hilfe Gottes. Immer wieder dürfen Menschen die Erhörung ihrer Anliegen erfahren.

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