Pfarrei Sarnen

Der Herbst ist der Frühling des Winters

Henri de Toulouse-Lautrec

Taufe

Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft bzw. in die katholische Kirche. Der Täufling wird dabei mit Wasser übergossen. Dazu werden von den Eltern Paten ausgewählt, die den Täufling auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleiten sollen. Diese werden als Zeugen ins Taufbuch eingetragen.

Um einen Tauftermin zu vereinbaren, melden Sie sich auf dem zuständigen Pfarramt (Wohnort des Täuflings).
Der Taufspender wird dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen und ein Gespräch abmachen.
Grundsätzlich feiern wir die Taufe um 11.15 Uhr in der Pfarrkirche Sarnen, kann aber auf Wunsch auch innerhalb eines Gottesdienstes stattfinden.

Mögliche Taufsonntage

  • 03. Dezember 2017
  • 07. Januar 2018

Was bedeutet die Taufe?

Erstkommunion

Eucharistie – „Dank sagen“ heisst das griechische Wort übersetzt. Die Eucharistiefeier ist der Mittelpunkt einer Pfarrei. In diesem Gottesdienst erfahren wir die Gegenwart des auferstandenen Christus in den Zeichen von Brot und Wein, die in der Eucharistiefeier zum Leib und Blut Christi werden.

Auf dieses grosse Ereignis werden die Kinder in der 3. Klasse im schulischen Religionsunterricht wie auch an ausserschulischen Anlässen mit der ganzen Familie vorbereitet. Die Erstkommunion findet am Weissen Sonntag, also am ersten Sonntag nach Ostern statt.

Erstkommunion 2018 findet statt am 08. April.

Kontaktperson Sarnen:
Michaela Schneider
041 660 32 35
michaela.schneider@sarnen.educanet2.ch

Kontaktperson Wilen:
Vreni von Rotz
041 671 07 71
vvonrotz@gmx.net

Was bedeutet Eucharistie?

Versöhnung

Das Sakrament der Versöhnung bedeutet, sich seiner eigenen Schuld bewusst zu werden; begreifen, dass Gott uns unsere Schuld vergibt; wir aber auch unseren Mitmenschen verzeihen sollen.

Es gibt zwei Formen der Vergebung: Das Versöhnungsgespräch (Beichte) und die Versöhnungsfeier. Die Gelegenheit zum persönlichen Versöhnungsgespräch besteht nach telefonischer Absprache mit dem Priester. Spezielle Beichtzeiten und Versöhnungsfeiern finden vor Ostern und Weihnachten statt.

Die Kinder der 4. Klasse werden im Rahmen des Religionsunterrichts auf das Sakrament der Versöhnung vorbereitet. In Absprache mit den Eltern wählen die Kinder eine Begleitperson, welche sie auf dem Versöhnungsweg begleitet. Den Abschluss des Versöhnungsweges bildet ein persönliches Gespräch (sakramentale Lossprechung) mit dem Priester.

Kontaktperson Sarnen:
Silvia Michel
041 662 40 31
silvia.michel@kg-sarnen.ch

Kontaktperson Wilen:
Marie-Therese Abächerli
041 662 40 33
marie-therese.abaecherli@kg-sarnen.ch

Was bedeutet Beichten?

Firmung 18+

Die Firmung soll den Jugendlichen auf seinem Glaubensweg bestärken.
Firmung bedeutet Stärkung, Bekräftigung – ein freiwilliges „Ja“ zur Taufe.

Seit 2009 finden die Firmungen in Obwalden nach dem Modell „Firmung 18+“ statt.

Wie funktioniert das?

Nach dem Info-Treff vor den Sommerferien beginnt der Firmweg jeweils im Herbst mit dem Starttag, an dem alle Firmandinnen und Firmanden teilnehmen. An diesem werden sie u.a. ins Firmmotto eingeführt und bilden kleine Firmgruppen, in denen sie sich mit den Themen „Kirche-Gemeinschaft“ sowie „Sakramente“ befassen und sich kreativ betätigen. Im Herbst und Winter folgen die Themenabende „Gott“, „Jesus“ und „Heiliger Geist“ in den Firmgruppen sowie der Einschreibegottesdienst. Im Frühling findet ein Versöhnungsnachmittag statt, an dem alle zu Firmenden mit ihren Paten teilnehmen. Bei diesem kommt es auch zur ersten persönlichen Begegnung mit dem Firmspender. Nach dem Deko- und Firmprobeabend folgt dann die feierliche Firmung.

Wer kann gefirmt werden?

Katholische Jugendliche aus unserer Pfarrei, die im darauffolgenden Kalenderjahr 18 Jahre alt oder älter werden, können sich bis anfangs Juli anmelden.
Jugendliche, die früh eingeschult wurden oder Klassen übersprungen haben, dürfen mit ihren ehemaligen Schulkolleginnen und -kollegen am Firmweg teilnehmen.
Der Firmweg  beginnt im Herbst.
Allen Jugendlichen, die in Sarnen die Schule besucht haben, wird im Jahr vor dem 18. Geburtstag die Einladung zum Firm-Info-Treff zugeschickt.

Die Firmvorbereitung und Firmung erfolgt bei Jugendlichen aus Sarnen, Wilen, Ramersberg, Bitzig- und Kirchhofen in der Pfarrei Sarnen.
Für die Firmung wird eine aktive Teilnahme an allen Anlässen des Firmweges vorausgesetzt. Absenzen sind nur aus gewichtigen Gründen möglich, rechtzeitig zu melden und, wenn möglich, auf geeignete Art nachzuholen. Wer an weniger als 80% der Anlässe teilnimmt, kann erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach Nachholen des Versäumten gefirmt werden.

Firmweg 2017/2018

  • Anmeldeschluss: 7. Juli 2017
  • Starttag: 2. September 2017
  • Firmung Sarnen, 30. Juni 2018, 17.00
  • Firmung Schwendi, 1. Juli 2018, 09.30
  • Firmung Kägiswil, 1. Juli 2018, 14.00

 

Kontaktperson:

Sarnen
Franco Parisi
041 662 40 25
franco.parisi@kg-sarnen.ch

Schwendi
Daniel Müller
041 660 15 80
pfarramt.schwendi@kg-sarnen.ch

Kägiswil
Andreas Pfister
041 660 15 81

 

Was bedeutet die Firmung?

Trauung

Im Sakrament der Ehe feiern Menschen nicht sich selber und lassen sich auch nicht von ihren Verwandten und Freunden befeiern, sondern sie feiern ihren Gott, von dem sie sagen: Die Ehe ist eine Weggemeinschaft. Das Wort „Lebensgefährte“ ist in unserer Gesellschaft ja fast zum Synonym geworden für „Ehepartner“. Und Ehe meint ja genau dies: füreinander Lebens- und Weggefährte sein. In diesem Sinne ist es wichtig, dass Ehepartner miteinander nie an ein Ende kommen, solange sie leben! Dass sie ihre Ehe immer wieder als ein neues „Miteinander Aufbrechen“ und als ein „Sich gemeinsam auf den Weg machen“ leben können.

Zuständig für das Sakrament der Ehe ist grundsätzlich das Pfarramt des Wohnsitzes der Braut. Bitte melden Sie sich frühzeitig auf dem Pfarramt, besonders auch dann, wenn die Trauung auswärts vorgesehen ist.

Was bedeutet die Ehe?

Krankensalbung

Früher sprach man von „Letzter Ölung“ – seit dem II. Vatikanischen Konzil vom „Sakrament der Krankensalbung“. Damit wird deutlich, dass dieses Sakrament eine Stärkung für alle Menschen sein soll, die an einer Krankheit leiden.

Was Menschen in der Situation der Krankheit dringend brauchen – menschliche Gemeinschaft und ein wirksames Zeichen göttlichen Segenszuspruchs – das erfahren sie hier. Und wie Christus einst Kranken die Hände auflegte, so tut es hier der Priester. Im Lobpreis über dem Krankenöl erinnert er an Gottes heilendes Handeln. Dann salbt er die Stirn des Kranken mit den Worten: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des heiligen Geistes“, danach die Hände: „Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“ Wie in der urchristlichen Gemeinde gilt auch heute: Wenn der Priester den Kranken salbt und alle für ihn beten, dann wird Christus den Kranken wieder aufrichten – freilich oft auf eine unscheinbare, im Inneren geborgene, und doch wirksame Weise.

Melden Sie sich im Pfarreisekretariat, wenn Sie für sich oder einen Angehörigen die Krankensalbung wünschen. Die Krankensalbung wird im Spital oder zu Hause gespendet. Jeweils am Krankensonntag (1. Sonntag im März) wird im Gottesdienst die Krankensalbung gespendet.

Todesfall

Der Tod eines Menschen und die Bestattung berühren die Angehörigen, Freunde und Bekannten. Der Trauergottesdienst bietet eine Gelegenheit, nicht nur einen Ritus zu vollziehen, sondern der Solidarität mit der verstorbenen Person und den von seinem Tod unmittelbar betroffenen Menschen Ausdruck zu geben.

Trauergottesdienste

Beisetzungen auf dem Friedhof und Trauerfeiern in der Pfarrkirche finden vom Dienstag bis Samstag statt.
Mit dem Seelsorger besprechen Sie alles Terminliche, die Art der Bestattung (Erdbestattung, Urnengrab), den Ablauf und die Gestaltung der Trauerfeier.
Das Fürbittgebet wird vor der Beerdigung nach Absprache abgehalten.

Dreissigster

Etwa nach einem Monat kann in einem Gottesdienst (jeweils Samstag, 18.00 Uhr) des verstorbenen Menschen gedacht werden. Erkundigen Sie sich beim Pfarramt nach den möglichen freien Terminen.

Gedächtnisse

Erstjahrzeit, Gedächtnisse und Stiftmessen werden jeweils im Gottesdienst am Samstag um 18.00 Uhr gehalten, nicht aber vor hohen Feiertagen wie zum Beispiel Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

Termine bitte rechtzeitig mit dem Pfarramt absprechen (Hinweis im Pfarrblatt).

Stiftmessen können für die Dauer von 10, 20 oder 25 Jahren abgeschlossen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Pfarramt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Merkblatt über die Vorkehrungen bei Todesfällen der Gemeinde Sarnen
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