Pfarrei Sarnen

Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche

Franz von Assisi

 

 

 

 

Weltgebetstag 6. März

«Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg!»

Am vergangenen Freitag, 6. März 2020, haben sich auch in allen Obwaldner Gemeinden Frauen und Männer zum alljährlichen Weltgebetstag eingefunden. Im Fokus stand die schwierige Lebenssituation der Frauen in Zimbabwe.

«Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur grössten Basisbewegung christlicher Frauen.» (Weltgebetstag.de)

In Sarnen fand die Feier in der reformierten Kirche statt. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Monika Küchler begrüsste die Gäste mit einem fröhlichen Lied, «Salibonani», was in der Sprache der Ndebele «Hallo» bedeutet.

Nach einem kurzen, eindrücklichen Vortrag über das Land und die Frauen in Zimbabwe feierten die rund 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Liturgie, die von Zimbabwerinnen geschrieben wurde. Im Vordergrund dieser Schrift stand nicht das Elend des von Misswirtschaft heruntergekommenen Landes, sondern der Wille nach Veränderung der Frauen. Sie wollen Jesus’ Worte aus der Bibel in Taten umsetzen, in schwierigen Situationen immer wieder aufstehen, den eigenen Weg gehen und einander unterstützen.

Aber die Liturgie enthielt nicht nur Texte, sondern auch heitere Lieder. Ruth Schwab am Klavier und Gabriela Schöni an der Handpan, dem Daumenklavier und am Djembé verstanden es, diese passend und wunderbar zu begleiten.

Und so sass man nach der Feier ganz beschwingt zusammen und genoss die Spezialitäten, die nach Rezepten aus Zimbabwe zubereitet worden waren.

Text: Regula Küchler

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