Pfarrei Sarnen

Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche

Franz von Assisi

 

 

 

 

Weltgebetstag – Kuba

„Wer ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf!“

Mit kubanischer Musik und einem typischen kubanischen Drink, einem Mojito mit oder ohne Alkohol, wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am 4. März 2016 im Foyer der Kirche empfangen. Gemeinsam mit vielen Menschen in über 180 Ländern der Welt wollte man an diesem Abend für die Frauen auf Kuba beten; sie hatten die diesjährige Liturgie vorbereitet.

Vor der Feier wurde das Land kurz in Wort und Bild vorgestellt. Bemerkenswert ist, dass in der Zeit zwischen dem Verfassen der Liturgie durch die kubanischen Frauen und dem Feiern der Liturgie in diesem Jahr sich politisch enorm viel verändert hat. Die Vereinigten Staaten und Kuba verhandeln seit mehreren Monate wieder miteinander und seit letztem September wurde das Handelsembargo gelockert. Erstmals seit 88 Jahren wird ein amtierender US-Präsident nach Kuba reisen. Wohin und wie weit diese Bemühungen führen, ist allerdings noch ungewiss.

In der anschliessenden Feier kommen alle Generationen zu Wort; mit besonderem Gewicht wird die jüngste Generation durch drei Mädchen aus verschiedenen Landesteilen vertreten

Jede Generation bringt einen Gegenstand mit als symbolischen Beitrag für ein gedeihliches Zusammenleben: Wort Gottes, Nahrungsmittel, Licht, Musik.
Im Mittelpunkt der Feier steht die Geschichte von der Segnung der Kinder durch Jesus (Mk 10, 13-16). Die kubanischen Frauen zeigen, dass sich Gott in den Kindern, in ihrem kindlichen Spiel und der natürlichen Lebensfreude offenbaren will. Denn Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Wer in meinem Namen ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf.“(Mk 9,37)

Fröhliche Gesänge, schöne Klaviermusik und leckere Spezialitäten aus landestypischen Lebensmitteln umrahmten die besinnliche und anregende Feier.

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